Folge 6: Ernährungsgrundlagen bei Krebs

Ernährungsgrundlagen bei Krebs

Die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Camilla Leithold und der Betroffene Alexander Böhmer sprechen über die Ernährungsgrundlagen bei Krebs. Im Vordergrund steht die Frage nach dem Stellenwert von gesunder Ernährung bei einer Krebserkrankung, besonderen Herausforderungen für Betroffene und wie Ernährung auch ein Stückchen Lebensqualität geben kann.
(EM-147279)

Über den Podcast

Inhaltsverzeichnis

(00:00 - 00:25) Jingle
(00:25 – 01:12) Anmoderation der Podcastfolge
(01:12 – 02:19) Alex stellt sich vor und erläutert seine Diagnose
(02:20 – 04:20) Körperliche Veränderungen durch die Behandlung und Rolle der Ernährung im Alltag
(04:21 – 05:46) Bedeutung einer Ernährungsberatung
(05:47 – 06:42) Besondere Herausforderungen bei der Ernährungsberatung krebskranker Menschen
(06:42 – 08:48) Ernährung ist therapieunterstützend, keine Heilmethode
(08:49 – 12:35) Tageshighlight Essen – Zusammenhang von Ernährung und mentalem Wohlbefinden
(12:36 – 13:43) Ausgewogene Ernährung oder darf auch während der Krebsbehandlung mal geschlemmt werden?
(13:44 – 16:27) Nebenerscheinung Übelkeit und wie man ihr begegnen kann
(16:28 – 21:05) Alex persönliche Erfahrungen zu einfachen Rezepten, medizinischer Ernährung und Ernährung im Krankenhaus
(21:06 – 23:09) Wie komme ich als Patient zu einer Ernährungsberatung und entstehen hier Kosten?
(23:10 – 23:48) Tipps für andere Betroffene
(23:48 – 24:47) Abmoderation und Verabschiedung.
(24:48 – 25:10) Jingle

Transkript Folge 6:
Ernährungsgrundlagen bei Krebs

Lars [00:00:25] In der heutigen Folge möchten wir uns mit den Ernährungsgrundlagen bei Krebs beschäftigen und hierzu habe ich mir tatkräftige Unterstützung geholt, und zwar von der Ernährungswissenschaftlerin Dr. Camilla Leithold. Hallo.

Camilla [00:00:37] Hallo.

Lars [00:00:40] Wir hatten uns auf das du geeinigt und einen Betroffenen, und zwar den Alexander Böhmer.

Alex [00:00:45] Hallo.

Lars [00:00:46] Schön, dass ihr dabei seid. Wer kennt das nicht: „du bist, was du isst“. Wir alle kennen das Zitat, es kommt vom Philosophen Ludwig Feuerbach und hat jeder schon mal irgendwo gehört. Gesunde Ernährung ist wichtig, gar keine Frage, aber welchen Einfluss hat sie auf Krebs und muss die Ernährung sich dieser neuen Situation anpassen? Darüber möchte ich heute mit meinen Gästen sprechen und fangen dann direkt mal mit dir an, Alex. Bevor wir über deine Beziehung zum Thema Ernährung reden, erzähl doch ein bisschen über dich. Wie alt bist du?

Alex [00:01:20] Ich bin 23 Jahre alt jetzt.

Lars [00:01:22] Was machst du beruflich?

Alex [00:01:24] Vor der Diagnose habe ich als Flugbegleiter gearbeitet und bin noch nicht wieder eingegliedert. Also ich bin immer noch am Boden.

Lars [00:01:31] Okay, das heißt, wann war das ungefähr deine Diagnose, wann ist das passiert?

Alex [00:01:37] Mein Krebs wurde mir im August 2018 diagnostiziert. Die ersten Symptome hatte ich schon Anfang des Jahres 2018 und nach dem Ärztemarathon kam dann Ende August die Diagnose Osteoblastisches Osteosarkom high-grade, also Knochenkrebs.

Lars [00:01:53] Und wie ging das dann weiter?

Alex [00:01:54] Ich musste insgesamt zwölf Monate Therapie über mich ergehen lassen, fünfzehn Zyklen Chemotherapie, also dreiunddreißig einzelne Chemos und insgesamt elf Operationen. Unter anderem wurde mir im April 2019 das rechte Bein oberhalb des Knies amputiert, aber seit August 2019 bin ich auch tumorfrei.

Lars [00:02:19] Das ist ja schon mal ganz toll. Alex, du hast ne ganze Menge mitgemacht bis dahin. Ich hör da so n bisschen raus, dass du gegen den Knochenkrebs behandelt wurdest. Und manche nehmen bei der Behandlung zu, zum Beispiel durch Kortison. Und einige nehmen bei der Chemo eher ab. Hattest du da einen Kampf zu kämpfen, wie war das bei dir?

Alex [00:02:40] Ich habe während der Chemotherapie auch Kortison bekommen gegen die Übelkeit und habe tatsächlich stark zugenommen. Insgesamt fünfunddreißig Kilo in den zwölf Monaten.

Lars [00:02:51] Ok.

Alex [00:02:52] Ja.

Lars [00:02:53] Das heißt fünfunddreißig Kilo mehr Mensch.

Alex [00:02:54] Fünfunddreißig Kilo mehr Mensch, ja, das stimmt, das war mir zu der Zeit aber gar nicht wichtig und es hat mich auch nicht gestört, ich hatte natürlich ganz andere Sorgen, nämlich in erster Linie: Werde ich wieder gesund oder nicht? Und werde ich meine Erkrankung überleben oder nicht? Aber trotzdem hat das Essen auch eine zentrale Rolle für mich gespielt während der Behandlungszeit.

Lars [00:03:14] Also eine größere Rolle im Vergleich zu früher?

Alex [00:03:18] Ja, früher war Essen ja einfach so da und das ist etwas, was man gemacht hat, ganz nebensächlich, weil ich gearbeitet hab und viel unterwegs war. Weil, ich hab ja auch im Schichtdienst gearbeitet und hab zu ganz unmenschlichen Uhrzeiten gegessen. Ganz oft mitten in der Nacht, irgendwo im Flugzeug über den Wolken und während der Behandlung ist es für mich ganz wichtig geworden, gut zu essen, weil ich so viel anderes, Schönes nicht mehr machen konnte und ganz viel Zeit im Krankenhaus verbracht habe, da ist Essen für mich eben ganz, ganz wichtig geworden, weil es ein bisschen mein Highlight des Tages war.

Lars [00:03:52] Was war das für ein Highlight? Also das Highlight war dann, dass das Essen kam, oder dass du essen konntest, oder war es dein Lieblingsessen?

Alex [00:04:01] Es war so ein Zusammenspiel aus allem gewesen. Es ist ein bisschen das schöne Ritual gewesen, mal aus dem Krankenbett raus und sich an den Tisch zu setzen. Meistens waren meine Eltern ja auch bei mir und das war so ein Stück weit Normalität und auch ein ganz großes Stück Lebensqualität während dieser Zeit, in der man so wenig Lebensqualität hat.

Lars [00:04:21] Ich hol dich mal dazu, Camilla. Du bist ja Ernährungswissenschaftlerin und absolute Expertin für dieses Thema und auch freiberuflich tätig als Ernährungsberaterin und durch Alexs Geschichte sehen wir, dass Ernährung nicht nur alltäglich ist, sondern auch große Fragen aufwerfen kann. Kannst du uns kurz und knapp sagen, womit sich die Ernährungsberatung befasst? So im Allgemeinen und wer sie in Anspruch nehmen kann? Kann da jeder kommen?

Camilla [00:04:46] Ja, also so wie Alex es schon gesagt hat. Wenn es einem gut geht, wenn man gesund ist, dann fragt man eigentlich gar nicht, dann weiß man, man kann essen oder man isst einfach. Manche machen sich auch gar keine Gedanken, aber sobald der Krankheitsfall kommt oder sobald der Arzt vielleicht sagt, Ihre Blutwerte sind nicht in Ordnung oder Sie sind übergewichtig, dann überlegt man sich, muss ich mir Ernährungsberatung dazu holen oder muss ich mich irgendwie ernährungsmäßig beraten lassen und die meisten, die Ernährungsberatung hören, die denken an Verbote, an schlechte Laune an, das darf ich nicht essen und das darf ich essen und die meistens denken auch an Gewichtsreduktion. Aber Ernährungsberatung per SE ist auch ganz wichtig, um so eine Krankheit zu unterstützen, zum Beispiel bei Krebspatienten kann man mit der Ernährung, mit der Unterstützung der Ernährung sehr viel erreichen. Also auf der einen Seite Wohlbefinden, aber auf der anderen Seite kann man daran arbeiten, das Körpergewicht so ein bisschen im Maß zu halten, weil anders als Alex, viele Patienten auch damit zu tun haben, dass sie eher so an Gewicht verlieren und gar nicht mit der Gewichtszunahme, also das ist natürlich auch ein Part der Ernährungsberatung.

Lars [00:05:46] Du betreust Menschen mit Krebs, richtig? Ja, da kommt gleich die nächste Frage, und zwar: „Ist das eine besondere Herausforderung, also für die Ernährungsberatung bei krebskranken Menschen?“

Camilla [00:05:57] Ja, das ist ganz unterschiedlich und ganz individuell. So wie die Patienten auch individuell sind. Manche, die haben sich gar nicht mit dem Thema befasst, das heißt, die nehmen die Erkrankung so hin, die nehmen die Therapie so hin, die befassen sich auch gar nicht so mit der Ernährung und was sie sich damit vielleicht Gutes tun könnten. Und dann gibt es welche, die haben sich ja belesen, die haben vielleicht von diesem oder jenem gehört, die haben vielleicht von diesem oder jenem einen guten Ratschlag bekommen. Aber das ist ganz, ganz unterschiedlich. Aber das häufigste Problem, mit dem man wirklich zu tun hat in der Ernährung bei Krebserkrankungen, ist, dass man einen Blick hat auf die Mangelernährung, dass man Blick hat auf den Patienten, dass der alle Nährstoffe bekommt, dass der ausreichend mit Energie versorgt ist, dass er ein gutes Körpergewicht behält und ja, so gesund wie möglich durch die Therapie gehen kann.

Lars [00:06:42] Was sagst du Menschen, die hoffen, durch eine gesunde Ernährung den Krebs heilen zu können? Gibt es diese Patienten?

Camilla [00:06:49] Ja, da gibt es ganz viele. Das sind meistens die, die sich vielleicht schon selber informiert haben, die sind möglicherweise im Internet dann darauf gestoßen, dass es sogenannte Krebsdiäten gibt. Also bestimmte Ernährungsweisen, die versprechen, dass man mit der Ernährung wieder ganz gesund werden kann. Die vielleicht sagen, du hast in der Vergangenheit einen bestimmten Fehler begangen, du hast dich zu schlecht ernährt, und wenn du das ausmerzt, dann kannst du auch die Krankheit besiegen, also das ist eine ganz, ganz große Hoffnung und ein ganz großes Heilversprechen, aber im Grunde genommen kann man das nicht erlangen allein mit der Ernährung. Eine Ernährung wirkt bei der Therapie unterstützend, aber ich muss mich von dem Gedanken verabschieden, dass alleine durch eine Ernährungsumstellung jetzt der Krebs geheilt werden kann. Da spielen ganz viele andere Sachen noch eine Rolle und allein durch Ernährung kann es mir gut gehen und ich kann für mich sorgen, aber ich kann den Krebs nicht komplett allein durch Ernährung besiegen.

Lars [00:07:40] Alex, wie war das bei dir? War die Ernährung ein zentraler Punkt in deiner Therapie?

Alex [00:07:47] Also ich habe mich sehr unaufgeklärt gefühlt. Mir wurde ein Merkblatt mitgegeben, auf dem quasi steht, was ich nicht darf und was ich darf, aber ich wurde nicht beraten in dem Sinne und auch nicht begleitet. Für mich persönlich war das Essen, habe ich ja schon gesagt, sehr, sehr wichtig in der Zeit, aber als Therapiemethode wurde das nicht eingesetzt und mir auch so nicht erklärt. Natürlich bin ich durch Recherche auch selber darauf gestoßen und man wird ja auch aus dem Umfeld sehr schnell und häufig und teilweise auch aggressiv auf dieses Thema aufmerksam gemacht, dass man eben ja sich gesund essen kann oder gesund fasten kann. Aber dadurch, dass aus so vielen verschiedenen Richtungen so viele verschiedene Tipps gekommen sind, wusste ich auch einfach nicht mehr, was kann ich glauben und was nicht und hab dann am Ende einfach das gegessen, worauf ich Lust hatte, und Hunger hatte, weil ich auch ganz schnell gemerkt habe, es werden Zeiten kommen, in denen ich vielleicht gar keine Lust hab zu essen und auch vielleicht rein körperlich gar nicht dazu in der Lage bin, vernünftig zu essen.

Lars [00:08:49] Camilla, besteht da eine Beziehung zwischen Ernährung und dem mentalen Wohlbefinden, also so wie Alex das gerade sagt?

Camilla [00:08:57] Ja, also ich glaube in der Krankheitsphase, wenn wir nicht richtig essen können, dann fällt uns erstmal auf, wie wichtig Ernährung ist. Also nicht nur für den Körper, dass wir unseren Körper ernähren, sondern dann fällt uns auch auf, wenn wir uns nicht danach fühlen, wenn es uns vielleicht übel ist, oder wir nicht gut essen können. Wenn wir kraftlos sind, keinen Appetit haben, dann fällt uns erstmal auf, wie sehr uns das fehlt, auch vielleicht mit der Familie am Tisch zu sitzen und einfach die Nahrung so als solches zu genießen, sich auszutauschen, weil die Ernährung natürlich einen ganz großen sozialen Aspekt hat. Und ja, wir kennen das alle: Ernährung heißt nicht immer nur Essen und gute Nährstoffe zu sich nehmen, sondern Ernährung ist auch manchmal Trost. Ernährung ist auch manchmal Freude. Wir feiern einen runden Geburtstag und laden alle zu Kaffee und Kuchen und zu einem leckeren Abendessen ein. Also Ernährung und soziales Wohlbefinden und auch psychisches Wohlbefinden, das hängt ganz untrennbar miteinander zusammen.

Alex [00:09:47] Ja, für mich war es damals zum Beispiel auch, wenn ich kurz reingrätschen darf, superwichtig mal aus dem Krankenbett rauszukommen und sich an den Tisch zu setzen und sich eben für so einen kleinen Augenblick irgendwie normal zu fühlen. Also das Essen oder die Nahrungsaufnahme mit Familie und Freunden hat wirklich eine zentrale Rolle gespielt und ich habe mich dabei eigentlich immer gut gefühlt, zumindest mental.

Camilla [00:10:12] Ja, du hast auch beschrieben, dass deine Eltern manchmal dabei waren und dir da Unterstützung geleistet haben oder einfach nur bei dir waren und das macht schon sehr viel aus, dass man nicht alleine dasitzt.

Alex [00:10:20] Ja, meine Mutter hat auch immer den Tisch gedeckt, sogar im Krankenhaus und mit Tischdecke und Co und wir haben versucht, es so schön wie möglich zu gestalten und es war wirklich wichtig. Also das Essen, auch wenn es vielleicht nicht aus ernährungswissenschaftlicher Sicht das Richtige war.

Lars [00:10:40] Es war dein Lieblingsessen, quasi?

Alex [00:10:42] Auch. Wir haben ja sehr, sehr viel…

Lars [00:10:44] Worauf du einfach Hunger hattest?

Alex [00:10:46] Ja, wir haben ja sehr viel bestellt, weil ich das Krankenhausessen nicht mehr so ertragen konnte, irgendwann allein das Tablett.

Lars [00:10:50) Hoffentlich hört das keiner.

Camilla [00:10:51] Ich denke die Krankenhäuser sind sich dessen bewusst.

Alex [00:10:54] Allein das Tablett, die Farbe des Tablets, das war so ein Warnorange, dieses Essenstablett und wenn das schon reingetragen wurde, kam es mir ehrlich gesagt oft schon hoch und ich konnte es einfach nicht mehr. Ich war ja auch sehr viel im Krankenhaus, über 200 Nächte insgesamt und ich konnte es nicht mehr. Es wiederholt sich ja auch immer und wir haben dann sehr schnell angefangen, Essen von außerhalb zu bestellen oder meine Eltern haben es abgeholt, haben auch gekocht und das mitgebracht und so. Also das Essen war schon einer der schönsten Momente des Tages, tatsächlich.

Camilla [00:11:29] Ist auch schön, dass du das so genießen konntest, ja.

Lars [00:11:31] Alex, hast du das Gefühl, dass deine Ernährung deinen emotionalen Zustand beeinflusst hat? Verbessert hat? Positiv?

Alex [00:11:39] Ja, wenn das Essen dann gut war, natürlich schon. Ich habe immer erst gemerkt, wie wichtig es mir ist, wenn es nicht gut war, weil ich mich dann wirklich geärgert hab, weil es war ja dann für mich irgendwie wirklich Highlight des Tages und wenn das dann nicht gut war - natürlich doof. Es ist ja sehr viel verloren gegangen mit der Diagnose. Ich durfte meinen Job nicht mehr ausüben. Als Flugbegleiter war ich ganz viel unterwegs, drei oder viermal im Monat auf einem anderen Kontinent, das hatte ich nicht mehr, ich konnte ja nicht mal mehr Treppen steigen, weil es mir so schlecht ging, ich konnte kein Auto mehr fahren, ich habe so viel verloren und das Essen war noch da und das war etwas, was ich noch machen konnte und genießen konnte. Und das klingt jetzt doof, aber beim Sitzen am Tisch ist es auch nicht wichtig, ob man funktionierende Beine hat oder nicht, da habe ich mich an den Tisch gesetzt und war für den Moment normal. Also es war wirklich, es ist schon wichtig.

Lars [00:12:35] Ich möchte noch mal ganz kurz ein bisschen zurück gehen. Camilla, Essen ist ja für viele Menschen, jetzt wie Alex das ja auch beschreibt mehr als zur Nahrungszufuhr geworden und jetzt ist meine Frage, warum ist eine gesunde Ernährung gerade bei einer Krebserkrankung so wichtig? Darf da mal geschlemmt werden, also darf da einfach mal das Lieblingsessen bestellt werden, die riesengroße Pizza?

Camilla [00:12:55] Ja, aber auf jeden Fall. Ich freue mich total über das, was Alex so erzählt, dass es ihm ein Highlight war und wie wichtig das ist, weil so vielen geht das verloren und man merkt das wirklich gleichermaßen, dass das Lebensgefühl und die Lebensqualität verloren geht, insofern, Alex, da hast du wirklich alles richtig gemacht und natürlich darf geschlemmt werden und das gesunde Essen ist wichtig während der Krebserkrankung. Aber wir müssen auch bedenken. Wir haben den Tumor, wir haben die Therapie, wir haben vielleicht Nebenwirkungen unter der Therapie, und manchmal ist es gar nicht so einfach, da auch wirklich ja dieses ausgewogene Essen, was da vielleicht vor einem steht, oder man hat den Anspruch, man möchte sich gesund ernähren, aber manchmal ist es gar nicht möglich, das alles aufzunehmen, weil man vielleicht anders schmeckt als vorher, das Fleisch schmeckt nicht mehr so gut oder alles schmeckt zu salzig oder ganz fad, das kann alles auftreten. Die Ausgewogenheit ist wichtig, aber sollte nicht überschätzt werden.

Lars [00:13:43] Oder einem ist übel, also diese Übelkeit, also immer hört man ja, dass man dann gar keine Nahrung aufnehmen kann. Wie war das bei dir, Alex?

Alex [00:13:51] Ich hatte auch wirklich mit der Übelkeit zu kämpfen und wir haben sehr, sehr viel ausprobiert. Alles an Medikamenten, was so ging. Ich weiß nur als ich die Diagnose bekommen hab, hat der Arzt zu mir gesagt und du musst dir keine Sorgen machen, das ist nicht so wie in den Filmen, dass die Leute, dass den Leuten übel ist und deswegen habe ich mir da erstmal vorher gar keinen Kopf gemacht, aber ich habe dann ganz schnell gemerkt, okay es ist doch wie in den Filmen, vielleicht sogar noch ein bisschen schlimmer. Und erst im sechsten Zyklus, also nach Monaten, habe ich dann das Kortison bekommen und das hat mir dann auch geholfen. Bedingt, aber so abgesehen von dem Kortison hat mir nichts geholfen und ich habe da auch keine Tipps bekommen, wie man vielleicht mit Hausmitteln oder mit Nahrungsmitteln irgendwie positiv entgegenwirken kann. Aber vielleicht hat Camilla da ja Ideen als Expertin.

Camilla [00:14:42] Natürlich ist die medikamentöse Einstellung ganz, ganz wichtig. Die Medikamente, die man da bekommt, die heißen Antiemetika, also Medikamente gegen die Übelkeit, und es ist wichtig, dass man als Patient gut drauf eingestellt ist. Im besten Fall wirken die natürlich. Es ist natürlich schade, dass du das erst so relativ spät beim sechsten Zyklus dann so dosiert bekommen hast, dass es dann auch wirklich ausreichend war, und man kann als Patient auch selber was machen: Also zum Beispiel hilft atmen total gut, also einfach mal tief einatmen, frische Luft einatmen beim kleinen Spaziergang, manchmal ist das schon ausreichend. Vielleicht ist nämlich die Ursache für die Übelkeit einfach so eine kleine Angst, so ein kleines Unwohlsein im Bauch, was kommt bei der nächsten Therapie, wie werde ich mich dann fühlen. Wenn das so psychisch ist, dann hilft das ganz gut und als kleine Hausmittel empfiehlt sich Minze, Ingwer oder Zitrone. Das kann man zum Beispiel ins Wasser tun, also als Zitronenscheiben oder frische Minzblätter ein bisschen aufschneiden und ins Wasser tun oder einfach mal daran riechen. Das finden viele Patienten ganz gut. Wenn man die jetzt nicht frisch zur Hand hat, wenn man zum Beispiel im Krankenhaus ist, gibt es auch tolle Aromaöle, da muss man nur auf gute Qualität achten, die kann man dann einfach einatmen, also sowohl vom Ingwer als auch von Minze und Zitrone gibt es das, und das sind Mittel, die wirklich auch nachweislich gegen Übelkeit helfen können.

Alex [00:15:59] Ich hätte dich gern schon vorher dabeigehabt, Camilla, das hätte mir, glaube ich, wirklich geholfen, was mir damals super negativ aufgefallen ist, dass diese Medikamente gegen Übelkeit zum Teil, waren die Tabletten riesig, also wirklich daumendick und eine Tablette, die musste man nur so schmelzen lassen im Mund, die war bitter, die war so bitter, also wirklich abartig bitter, das ist ja auch irgendwie bekloppt, oder? Naja……

Lars [00:16:26] Dass das nicht so gut schmeckt. Hattest du denn in dieser Zeit vielleicht auch mal so Rezepte ausprobiert oder irgendwelche Tricks angewandt? Alex, du?

Alex [00:16:35] Ja, wir haben. Ich habe in der Reha tatsächlich, da war ich ja dann schon aus der Therapie raus, auch eine Ernährungsberatung bekommen, vorher ja leider nicht und da habe ich ein paar Rezepte mir gemerkt und aufgeschrieben und abgeschrieben und die dann auch zu Hause noch oft nachgekocht und ansonsten während der Therapie haben wir uns an Rezepte gehalten, die leicht umzusetzen sind, falls es einem mal nicht so gut geht und die ich einfach gut vertragen habe in der Zeit.

Lars [00:17: 02] Ja, also zum Glück gibt es ja immer mehr kostenlose Onlineangebote für Betroffene, die sich zum Thema Krebs und Ernährung informieren möchten und auf „meinenkrebsratgeber.de“ gibt es zum Beispiel eine ganz tolle Sammlung an einfachen Rezepten und an denen du ja auch mitgearbeitet hast, Alex, richtig?

Alex [00:17:18] Ja, da durfte ich ein paar zur Verfügung stellen. Ja.

Lars [00:17:21] Ok, wobei man sagen muss, dass es ja nicht unbedingt am Kochen scheitert, sondern eher manchmal am Appetit. Wie war das da bei deiner Therapie? Hattest du Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Mangelerscheinungen?

Alex [00:17:36] Ja, also ich hatte eigentlich schon Appetit und auch Hunger, aber die äußeren Umstände oder die ja auch körperlichen Umstände haben einen zum Teil auch wirklich die Lust auf das Essen genommen. Ich hatte sehr stark mit der Mundschleimhautentzündung zu kämpfen, also mit der Mukositis, mein ganzer Mund war wirklich entzündet, zum Teil über Wochen, das längste war mal vierzehn Tage und wenn man wirklich Schmerzen hat beim Essen, dann isst man ja auch nicht gerne.

Lars [00:18:02] Wie hast du das gemacht, dann?

Alex [00:18:06] Ich habe zu der Zeit sehr, sehr viel stilles Wasser getrunken, kühles, stilles Wasser, das ging ganz gut und irgendwann konnte ich dann auch wieder Toast essen, ungetoastet natürlich, weil sonst wäre es tatsächlich auch noch zu schmerzhaft gewesen und hab das dann da irgendwie in Ei getunkt oder so, das ging dann ganz gut, aber es war sehr, sehr anstrengend.

Camilla [00:18:25] Also was bei solchen Sachen dann auch noch hilft. Es gibt so kleine Trinkfläschchen, die gibt es manchmal auch auf der Station, wenn Patienten stark unter Mukositis leiden. Das ist die Trinknahrung, ist aber besser bekannt unter Astronautenkost. Also Trinkfläschchen. und da ist ganz viel Eiweiß drin und ganz viele Kalorien und manchmal hilft das über so einen Zustand hinweg, wo man wirklich schlecht was zu sich nehmen kann. Das ist in Form, ja von einem Milchshake vielleicht, gibt es verschiedene Geschmacksrichtungen und das kann man zu sich nehmen.

Alex [00:18:53] Cappuccino ist ganz gut, kann ich empfehlen.

Camilla [00:18:57] Cappuccino wäre auch mein Favorit.

Alex [00:18: 58] Da haben wir immer mit den Geschmäckern gedealt, wenn es nicht mehr ausreichend gab, dass man aussuchen konnte, haben wir uns im Flur getroffen und getauscht.

Camilla [00:19:06] Also Cappuccino wäre auch mein Favorit und für alle die, die nicht so gerne aus Trinkfläschchen trinken, kann man sich das auch in ein Glas füllen und kann sich dann eine Kugel Eis reinmischen. Also vor allem wenn man natürlich zu Hause ist. Im Krankenhaus geht das schlecht, ein bisschen Sahne dazu und dann kommt man sich gar nicht so vor, als würde man ein medizinisches Lebensmittel zu sich nehmen, sondern vielleicht im Eiscafé sitzen.

Alex [00:19:27] Ich habe sogar mir mal einen Mini-Mixer bestellt, der sogar über Akku funktioniert hat. Der war ganz klein, also wie so ein…..

Lars [00:19:35] Im Krankenhaus?

Alex [00:19: 36] Ja, habe ich mir ins Krankenhaus bestellt, der lief über Akku und den hatte ich dann mit und da habe ich mir dann auch die Milch vom Frühstück mit der Banane vom Frühstück drin püriert und hab davon getrunken, weil ich das Frühstück auch nicht so mochte und hab mir dann so mein Eigenes da kreiert. Und ich hatte auch verbotenerweise einen Toaster mit.

Lars [00:19:56] Und was gab es da drauf?

Alex [00:19:57] Ich habe mir da so Weizenbrot drauf getoastet und da habe ich dann einen Kinderriegel reingelegt.

Lars [00:20:04] Hey.

Alex [00:20:07] Da war ich, ich kann es euch sagen, da waren sogar die Krankenschwestern neidisch und die standen dann auch ganz oft bei mir im Zimmer und wollten auch eins haben.

Camilla [00:20:15] Alex, ich finde es total klasse, dass du dir da so selber Gedanken gemacht hast, dass keiner da war, der gesagt hat: „So kann es gehen“, und du dir selber Gedanken gemacht hast, wie krieg ich das hin, dass es mir gut geht und das finde ich total inspirierend.

Alex [00:20:28] Danke schön. Es war tatsächlich eher Verzweiflung, die mich auf die Ideen gebracht hat und ich muss sagen, also es war auch, es war ja alles nicht so richtig erlaubt und Toaster auf der Station, glaub ich, wollten sie eigentlich nicht…

Lars [00:20:43] Brandgefährlich.

Alex [00:20:44] Ja, aber es wurde toleriert.

Lars [00:20:45] Ja.

Alex [00:20:46] Ich glaube auch am Ende meiner Zeit wurde sogar einer in den Gemeinschaftsraum gestellt, weil dann vielleicht auch die Notwendigkeit bekannt geworden ist.

Lars [00:20:55] Genau, wer kennt das nicht, wenn so ein schönes, frisch getoastetes Toast, dieser Dufter durch den Flur - ich glaube, da kriegen alle ein bisschen Appetit und dann auch noch mit Schokolade. Camilla, aber ich habe noch zwei Dinge, die mich interessieren würden. Erstens: „Wo kann ich mich als Krebspatient zum Thema Ernährung beraten lassen?“ und „Mit welchen Kosten muss ich da rechnen?“

Camilla [00:21:15] Im besten Fall, wenn man im Krankenhaus behandelt wird, dann gibt es vielleicht schon ein Ernährungsteam und auf das muss ich dann als Patient gar nicht aktiv zugehen, sondern die kommen zu mir, weil die Ernährung, also die Krebsbehandlung an sich schon beratungsbedürftig ist. Also man geht dann dahin und möchte den Patienten natürlich weiterhelfen und den beraten und gucken, wie sein Risiko ist für eine Mangelernährung. Also das ist der beste Zustand, dass man im Krankenhaus so behandelt wird und ein Ernährungsteam, das besteht aus Diätassistenten, also Ernährungsberatern, einem Ernährungswissenschaftler vielleicht und ist immer unter der Leitung von einem Ernährungsmediziner. Und dann hat man schon mal den ersten Fuß in der Tür und man hat schon mal was zum Thema Ernährung gehört und wurde schon mal ein erstes Mal beraten. Wenn es das nicht gibt und ich vielleicht in der ambulanten Behandlung beim Onkologen bin, dann gibt es vielleicht dort jemanden, der mit dem Onkologen zusammenarbeitet, also auch eine Diätassistentin, ein Diätassistent, der mich beraten kann und in ländlichen Gebieten ist es ja selten, dass man wirklich das Fachpersonal vor Ort hat, also dass es zum einen Diätassistenten gibt und Diätberater, der vor Ort ist und auch noch auf das Thema Krebs spezialisiert ist. Aber da habe ich gehört, gibt es seit letzter Zeit auch gute Onlineangebote, dass man per Videosprechstunde vielleicht, wenn ich irgendwo in Brandenburg wohne, mit Expertin, mit einem Experten in Berlin verbunden werde und bei diesen Experten holt man sich dann vielleicht auch ein Kostenangebot ab, weil normalerweise übernehmen das die Krankenkassen, die Kosten für die Beratung.

Lars [00:22:38] Ok, das kann ich ja vorher mit den Krankenkassen, der Krankenkasse klären.

Camilla [00:22:41] Genau, aber wenn ich mich da so ein bisschen unbeholfen fühle, dann kann ich auch dann direkt zum Experten gehen und sagen: Können Sie mir da helfen? Können Sie mich beraten? Wie kann ich da die Kostenerstattung von der Krankenkasse einfordern? Und daran, ist so ein kleiner Tipp, erkennt man natürlich auch einen Experten, wenn der von der Krankenkasse zugelassen ist und über die Krankenkasse abrechnen darf, dann weiß ich, dass da auch Qualität dahintersteckt und dass ich bei niemandem gelandet bin, der ja, der mich vielleicht wieder in diese Richtung Krebsdiäten führt.

Lars [00:23:08] Alex, ich möchte dich noch mal abschließend fragen: Welche Tipps würdest du anderen Betroffenen zum Thema Essen geben? Was ist dir da besonders wichtig?

Alex [00:23:18] Ich würde sagen, dass man vielleicht aus dem Essen ein schönes, gemeinsames, soziales Event macht, also dass man sich an den Tisch setzt und sich den Tisch schön deckt und mit Familien und Freunden zusammen isst und hauptsächlich natürlich, dass man das ist, worauf man Lust hat. Also wenn man irgendwo was sieht oder Gelüste hat, dann kann man das ruhig sagen und fragen: Kannst du mir das bitte besorgen oder bitte kochen oder man kocht es sich selbst, wenn man kann und dann funktioniert das Essen auch meistens besser.

Lars [00:23:46] So sollte es sein.

Lars [00:23:48] Danke Alex, Danke Camilla, schön, dass ihr mitgemacht habt.

Camilla [00:23:50] Ja, sehr gern.

Lars [00:23:51] Vielen Dank für das anregende Gespräch. Ich fand es unglaublich spannend Alex mit dir, und auch mit dir Camilla, vielen Dank fürs Mitmachen ich sage Tschüss und bis bald.

Alex [00:24:00] Danke schön. Vielen Dank.

Camilla [00:24:02] Ja, vielen Dank. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

Lars [00:24:05] Ja, wir haben heute ganz wunderbar gesehen, wie alltäglich und selbstverständlich Essen einerseits ist, aber gleichzeitig auch, wieviel unsere Ernährung eigentlich beeinflusst. Essen versorgt uns körperlich mit wichtigen Nährstoffen, gar keine Frage. Regt dabei aber unsere Sinne und Fantasie an und kann auch durch Rituale unsere Beziehungen mit anderen Menschen stärken. In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch einen schönen Tag, oder ja, guten Morgen oder schon einen schönen Abend. Wann immer Sie uns gerade hören und einen guten Appetit beim Frühstück oder Mittagessen, Kaffee trinken mit Kuchen oder ein tolles Abendessen mit Ihren oder Ihrem Liebsten. Ich freue mich schon auf unsere nächste Folge, machen Sie es gut und passen Sie auf sich auf, bis bald.

Lars [00:24:48] Vielen Dank, dass Sie heute dabei waren. Wir freuen uns auf Anregungen, Ideen oder Themenvorschläge für „Mein Krebsratgeber zum Hören“ oder möchten Sie ihre Geschichte mit uns teilen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail. Im Beschreibungstext finden Sie alle weiteren Informationen und Adressen.

Referenzen

Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft (dkfz): Psychische Faktoren als Ursache für Krebs - was hält die Bevölkerung von dieser Theorie? (Stand 29.08.2017). Abrufbar unter: https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2017/dkfz-pm-17-43-Psychische-Faktoren-als-Ursache-fuer-Krebs.php. Letzter Zugriff am 15.07.2022
Onko Internetportal: Professionelle psychologische Betreuung bei einer Krebserkrankung (Stand: 23.08.2018). Abrufbar unter: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebs-und-psyche/professionelle-psychologische-betreuung-bei-einer-krebserkrankung.html. Letzter Zugriff am 17.12.2019
Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland, Zentrum für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut für 2017/2018, Robert Koch-Institut (Hrsg). Berlin, 2021. Abrufbar unter: https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebs_in_Deutschland/kid_2021/krebs_in_deutschland_2021.pdf?__blob=publicationFile. Letzter Zugriff am 15.07.2022
Leitlinienprogramm Onkologie (AWMF, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Stiftung Deutsche Krebshilfe): Patientenleitlinie – Psychoonkologie, Psychosoziale Unterstützung für Krebspatienten und Angehörige. Berlin, 2016. Abrufbar unter https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/032-051OL.html. Letzter Zugriff am 17.12.2019
Schulz H et al.: Psychoonkologische Versorgung in Deutschland: Bundesweite Bestandsaufnahme und Analyse, Wissenschaftliches Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (2018). Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Hrsg). Abrufbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/Berichte/PsoViD_Gutachten_BMG_19_02_14_gender.pdf. Letzter Zugriff am 17.12.2019
Starostzik C: Depressionen, Mythos Krebsrisiko? Ärzte Zeitung Online (Hrsg). Veröffentlicht am: 04.11.2013. Abrufbar unter: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Mythos-Krebsrisiko-268337.html. Letzter Zugriff am 17.12.2019.
Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft (dkfz): Psychische Einflüsse auf die Krebsentstehung. Gibt es die Krebspersönlichkeit? Macht Unglück krank? (Stand: 02.10.2019). Abrufbar unter: https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/psyche-und-krebsrisiko.php#inhalt3. Letzter Zugriff am 17.12.2019.
Logo Janssen | Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson