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Gemeinsamgegendepression: Nützliche Links

Organisationen

Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe. Sie informieren verständlich rund um die Erkrankung, unterstützen in schwierigen Situationen, vernetzen zu relevanten Zentren oder anderen Betroffenen, ermutigen und bauen auf. Eine Kontaktaufnahme und ein Austausch lohnen sich. Außerdem fungieren sie als Interessenvertreter der Patienten im Gesundheitssystem.

Kategorie
Institution
Als Mama nur noch traurig war: Wenn ein Elternteil an Depression erkrankt

Anja Möbest | 2017

Jan ist fünf Jahre alt, als die Grummelgrame kommen. Mamas Grummelgrame. Sie sind sind furchtbar mies gelaunt. Alles finden sie schlecht, und sie reden so lange auf Mama ein, bis die ihnen glaubt. Ganz grau ist ihre Welt dadurch geworden. Sie lacht kaum noch, mag nichts mehr unternehmen und alles wird ihr zu viel – selbst Jan! Jan ist ganz elend deswegen. Ist er womöglich schuld daran, dass es Mama so schlecht geht …? Kinder psychisch kranker Eltern finden oft wenig Beachtung – dabei sind gerade sie es, die besondere Aufmerksamkeit benötigen. Denn werden sie in dieser schwierigen Zeit nicht unterstützt und begleitet, ist das Risiko, dass sie selbst einmal psychisch erkranken, deutlich erhöht. Jans Geschichte zeichnet ein gefühlvolles Bild der Verlustängste und der Scham- und Schuldgefühle, mit denen betroffene Kinder oftmals zu kämpfen haben. Sie veranschaulicht bildhaft, wie eine depressive Erkrankung entsteht und was man dagegen tun kann. Und vor allem macht sie deutlich: Niemand trägt Schuld – schon gar nicht die Kinder!

Bin ich schon depressiv, oder ist das noch das Leben?

Till Raether | 2021

Depression kann alle treffen, und oft ist sie schwer zu erkennen. Till Raether war in seinem Leben oft traurig und erschöpft – immer wieder, über Wochen. Und ebenso oft stellte er sich die Frage, ob das nun eine Depression sei, oder ob ihn einfach nur das normale, graue Leben beutelte. In seinem Buch erzählt Till Raether offen über eine Krankheit, mit der er seit vielen Jahren lebt und die er häufig mit großem Energieaufwand zu überspielen versuchte. Er schreibt über seine Jagd nach Anerkennung, seine Hilflosigkeit und Überforderung und den dauernden Gedanken, dass er sich doch einfach nur zusammenreißen müsste – und über den Zusammenbruch. Ein ehrliches, warmes Buch über eine Lebenssituation, die vielen Menschen vertraut ist.

Depressionen überwinden: Niemals aufgeben!

Rose Riecke-Niklewski, Günter Niklewski | 2016

Bewährter Patientenratgeber der Stiftung Warentest zum Krankheitsbild Depression mit Checklisten zur Diagnose, Grundlageninformationen zur Behandlung, Tipps für Angehörige und Serviceadressen.

Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein.

Kathrin Weßling | 2012

Ida steht zum wiederholten Mal in ihrem Leben vor der Tür einer psychiatrischen Klinik, mit einem Zettel, auf dem ihr Name und der Grund für ihren Aufenthalt genannt sind. F 32.2. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. »Drüberleben« erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist. Es erzählt von Gruppen, die merkwürdige Namen tragen, von Kaffee in ungesund großen Mengen, von Rückschlägen und kleinen Fortschritten, von Mitpatienten und von Therapeuten. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zehn Wochen in eine Klinik begibt und dort lernt zu kämpfen. Gegen die Angst und gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf.

Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Meine Depression.

Kurt Krömer | 2022

Alexander Bojcan ist 47 Jahre alt, trockener Alkoholiker, alleinerziehender Vater und er war jahrelang depressiv. Auf der Bühne und im Fernsehen spielt er Kurt Krömer. Er will sich nicht länger verstecken. »Du darfst nicht alles glauben, was Du denkst« ist der schonungslos offene und gleichzeitig lustige Lebensbericht eines Künstlers, von dem die Öffentlichkeit bisher nicht viel Privates wusste. Alexander Bojcan bricht ein Tabu und das tut er nicht um des Tabubrechens willen, sondern um Menschen zu helfen, die unter Depressionen leiden oder eine ähnliche jahrelange Ärzteodyssee hinter sich haben wie er selbst. Dieses Buch wirbt für einen offenen Umgang mit psychischen Krankheiten und ist gleichzeitig kein Leidensbericht, sondern eine komische und extrem liebenswerte Liebeserklärung an das Leben und die Kunst. Ein großes, ein großartiges Buch. »Und ab dafür«, würde Kurt Krömer sagen.

Lebensfreude zurückgewinnen: Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige

Gabriele Pitschel-Walz | 2017

Zugeschnitten auf das Informationsbedürfnis von Menschen mit Depressionen und deren Angehörigen informiert dieser Ratgeber den Leser laiengerecht und anschaulich.
Wie kommt es zu dieser häufigen seelischen Erkrankung? An wen kann man sich wenden? Wie können Angehörige den Patient:innen den Umgang mit der Erkrankung erleichtern?
Mit konkreten Tipps und Handlungsanweisungen, was der Patient selbst tun kann!
Mit allen Inhalten, die in Psychoedukativen Gruppen entsprechend dem Manual Psychoedukation Depressionen vermittelt werden – zur Vertiefung für alle Teilnehmer und deren Angehörige.

Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los?

Erdmute von Mosch | 2011

Ein Depressions-Monster, das Gefühle klaut, ja gibt´s denn so was? Seit Rieke weiß, was mit Mama los ist, geht es ihr gleich besser. Dieses zauberhafte Bilderbuch ist das erste, das es Eltern, Großeltern und Erzieherinnen ermöglicht, kleinen Kindern zu erklären, was eine Depression ist. »Mama, bist du böse auf mich?« will die kleine Rieke von ihrer Mutter wissen, die seit Tagen nur noch müde im Bett oder auf dem Sofa liegt und keine Lust zum Spielen hat. Rieke ist traurig und fühlt sich schuldig, weil sie denkt, sie hat was falsch gemacht. Mit einfühlsamer Sprache und wunderbar zarten Bildern hat Erdmute von Mosch ein Buch gestaltet, dass 3-6-Jährigen Kindern die Krankheit Depression verständlich macht und erklärt, dass Traurigkeit und Rückzug Symptome einer Krankheit sind und mit Geduld und Hilfe von Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeut:innen behandelt werden können.

Mein schmerzhaft schönes Trotzdem - Leben mit der Depression

Barbara Vorsamer | 2022

Barbara Vorsamer weiß, wie es sich anfühlt, wenn morgens ein Elefant mitten auf ihrer Brust sitzt. Dann reicht ihre Kraft nicht einmal, um sich im Bett umzudrehen. Dann nimmt das Gefühl der Wertlosigkeit überhand und irgendwann bleibt als Ausweg nur noch die Einweisung in die geschlossene Psychiatrie.
Es war ein schmerzhafter Prozess, es brauchte Therapien und Klinikaufenthalte, bis Barbara Vorsamer lernte, Gefühle nicht länger zu unterdrücken, sondern sie in ihrer Ambiguität zuzulassen. Intensiv, berührend schreibt Vorsamer über das Versinken in tiefdunkler Depression, über Schmerzen und Trauer. Es sind persönliche Fragen, die weit über das Private hinausweisen. Denn wir müssen auch als Gesellschaft mal darüber reden, wie es uns geht.

Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte

Matthew Johnstone | 2008

Ein schwarzer Hund läuft durch dieses Buch, von Seite zu Seite wird er größer, irgendwann ist er riesig, am Ende jedoch sitzt er brav und klein an der Leine: Der schwarze Hund, das ist die Depression, die Matthew Johnstone viele Jahre begleitete. In einer berührenden Bildergeschichte erzählt er davon, wie sie ihn fast umgebracht hätte und wie er es schließlich schaffte, sich Schritt für Schritt wieder von ihr zu befreien. Der schwarze Hund späht um die Ecke. Er legt sich einem auf die Brust und beherrscht die Gedanken. Er sitzt im Kopf und zerfetzt die Erinnerungen. Er lungert daneben, wenn man sich sinnlos betrinkt: Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen - und nie die Hoffnung zu verlieren.

Meine Freundin, die Depression. Wie ich mich meiner Krankheit stellte und so zu mir selbst fand

Victoria Müller | 2018

„Lange habe ich es regelrecht geheim gehalten (...). Ich hatte Angst. Angst vor Ablehnung, vor dem großen Stempel. Angst „Schwäche“ zu zeigen. Inzwischen weiß ich, dass ich stark bin.“ Mit diesen Worten hat sich die beliebte Bloggerin Victoria Müller nicht nur ihren Fans, sondern unzähligen anderen Betroffenen als depressiv offenbart und damit ein Tabu gebrochen: Auch als erfolgreiche, schöne und bewunderte junge Frau kann man knallhart von einer Depression getroffen werden. Authentisch und bewegend erzählt Victoria von den ersten Anzeichen bis zu ihrer Selbsteinweisung und zeigt, dass eine Depression trotz aller dunklen Seiten auch dazu führen kann, sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen und sich Problemen zu stellen.

Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet

Tobi Katze | 2015

Selbstironisch und sehr ehrlich erzählt Tobi Katze von seinem Leben mit der Depression. Nach der Diagnose seines Therapeuten ist er beinahe erleichtert. Endlich hat er einen Namen für das Gefühl, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist: «Ich bin das einzige iPhone 5 in einer Welt voller Android-Telefone. Was allen hilft, passt nicht in meine Anschlüsse.» Die meiste Zeit schließt er sich in seiner Wohnung ein und spricht lieber mit der schmutzigen Wäsche als mit seinen Freunden. Abends übertönt er die Stille in ihm mit Partys, füllt die Leere, wo Gefühle sein sollten, mit Bier und pflanzt sich ein Dauergrinsen ins Gesicht, um ja nicht den Anschein zu erwecken, etwas wäre nicht in Ordnung. Das alles ist furchtbar. Und dann auch wieder furchtbar komisch. Aber spricht man so über Depression? Ja, genau so!

Papas Seele hat Schnupfen

Claudia Gliemann & Nadia Faichney | 2014

Neles Zuhause ist der Zirkus. Ihre Familie zählt zu den besten Seilartisten der Welt. Schon seit Generationen. Doch dann wird Neles Papa krank. Seine Seele bekommt Schnupfen. Und das in einer Welt, in der alles bunt und fröhlich ist und man eigentlich glücklich sein könnte. Neles Papa, der der immer so stark war, wird schwach. Vor Neles Augen – und vor den Augen der ganzen Welt. Nele schämt sich für ihren Papa. Sie ist wütend. Er tut ihr Leid, und sie fragt sich, was wohl ihre Freunde denken und ob sie sie noch mögen werden. In ihre heile Welt ziehen Schatten ein. Sie hat viele Fragen, auf die sie keine Antworten weiß. Ihre Mama will sie nicht fragen, weil sie auch schon so traurig ist. Oma und Opa sind weit weg. Zum Glück gibt es den Dummen August, der Nele erklärt, warum ihr Papa so traurig ist und dass auch die Seele Schnupfen haben kann und dass alles seine Zeit braucht. Gemeinsam mit der Zirkusfamilie erlebt Nele, dass es ihrem Papa manchmal besser und schlechter geht, aber er gibt nicht auf, und durch die Krankheit entdeckt er plötzlich Fähigkeiten, die ihm vorher gar nicht so bewusst waren. Ein Buch zu einem schwierigen und traurigen Thema, das trotzdem nie düster ist, sondern eingehüllt in ein warmes, sattes Blau, mit einer positiven Farbe am Ende: einem Picknick im Grünen mit einem warmen Herbstsonnengelb.