Neurologische Erkrankungen

Neurologische Erkrankungen

Was ist unter neurologischen Erkrankungen zu verstehen?

Die Neurologie beschreibt die Lehre vom Nervensystem. Als medizinisches Fachgebiet beschäftigt sie sich mit der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten des Nervensystems, den neurologischen Erkrankungen.

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Um zu verstehen, wie sich neurologische Erkrankungen auswirken können, ist es wichtig zu wissen, wie unser Nervensystem überhaupt aufgebaut ist. Grundsätzlich besteht dieses aus dem zentralen Nervensystem, gebildet durch Gehirn und Rückenmark, und dem peripheren Nervensystem, welches alle Nerven außerhalb des Gehirns und Rückenmarks umfasst.
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Diese übertragen Informationen vom zentralen Nervensystem zum restlichen Körper und zurück.
Haben Sie gewusst, dass unser Körper über 100 Milliarden Nervenzellen besitzt, die unsere Bewegungen, unser Sprechen, Denken und unsere Wahrnehmung steuern?
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Somit ermöglicht uns unser Nervensytem überhaupt erst grundlegende Körperfunktionen und die Kommunikation mit unserer Umwelt. Aufgrund der Komplexität des Nervensystems kann dessen Störung viele verschiedene neurologische Erkrankungen hervorrufen, die ganz unterschiedliche Beeinträchtigungen verursachen.
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Häufig sind beispielsweise Krankheiten wie Schlaganfälle, Parkinson und Multiple Sklerose. Ein Beispiel für eine Erkrankung des zentralen Nervensystems stellt die Multiple Sklerose dar, während das periphere Nervensystem etwa bei einer Polyneuropathie betroffen ist.
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Neurologische Erkrankungen: Zwei Menschen umarmen sich und sehen in die Ferne #JWM
Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine autoimmun vermittelte Erkrankung des zentralen Nervensystems, d.h. das Immunsystem greift aufgrund einer Fehlregulation körpereigene Strukturen an.

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Frauen erkranken dabei häufiger als Männer.
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Weltweit sind ca. 2,8 Millionen Menschen von der chronischen Erkrankung betroffen, in Deutschland ca. 250.000.
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Bei MS entstehen Entzündungsherde in Gehirn und Rückenmark und es kommt zu einer Schädigung der Schutzschicht der Nervenfasern und auch der Nervenfasern selbst.
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Infolge dessen leiden die Patienten:innen an Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art und Schwere
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, wie z. B. Sehproblemen, Empfindungs- und Bewegungsstörungen.
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MS wird daher auch als die „Krankheit mit den 1000 Gesichtern“ bezeichnet.
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Meist zeigt die Erkrankung einen schubförmigen Verlauf.
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Das bedeutet, dass phasenweise neue oder sich verschlechternde Krankheitssymptome auftreten.
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    Referenzen

    https://www.dmsg.de/multiple-sklerose/was-ist-ms (zuletzt zugegriffen am 06.11.2020)
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